Liebe Regenbogen Be-geist-erte,

an meinem zweiten Künstlertreffen habe ich gehoflen, Waren in einen Afro-Shop in Neukölln einzuräumen und bin mit vielen sensorischen Eindrücken nach hause gekommen: es gibt wunderschöne Stoffe in allen Farben, manche mit Blockdruck, manche gebatikt, manche mit Pailletten bestickt, dann Kosmetik und Kunsthaar und afrikanische Lebensmitteln, eine neue Welt voller Farben und Gerüche;-)
Jedes Kapitel in "Der weg des Künstlers beinhaltet auch einige Übungen. In der ersten Woche ging es um Affirmationen.
Ich habe immer wieder den Satz "Ich bin eine begabte und produktive Schriftstellerin" aufgeschrieben und dazu immer wieder die Kommentare meiner inneren kritischen Stimme, die so Sachen sagte, wie: "Du Spinner.", "Du hast noch nie etwas originelles von DIr gegeben " und so weiter. Aus diesem"Gemecker" habe ich dann wieder neue Affirmationen gemacht. Hier sind einige davon:

Was ich mit Freude begonnen habe, vollende ich in Freude und mit Lachen.

Ich bin eine vielschichtige und interessante Persönlichkeit.

Ich verfüge über einen großen Wissensschatz und meine Stärke ist es, Informationen aus verschiedenen Bereichen zu neuen Mustern zusammenzusetzen.

Ich bin eine Creatrixxe (Schöpferin) meiner Welt und meines Selbst. Mein Name drückt mein inneres Wesen aus.

Ich vollende meine Aufgaben Schritt für Schritt und erreiche so großartige Ergebenisse.

Ich bin eine Künstlerin, eine kreative Frau, Gebärerin neuer Welten.
 
 
Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr seid gut im Neuen Jahr angekommen.
Seit dem vierten Januar bin ich wieder auf dem "Weg der Künstlerin". Eine der Göttinnen bei goddessguidebookcircle.com hatte vorgeschlagen, diese Reise in die eigene Kreativität gemeinsam zu machen und  ich finde es sehr schön, dabei im Austausch mit anderen zu sein. Es hilft auch dabei zu bleiben, wenn man über seine Künstlerverabredungen erzählen kann;-)
"Der Weg des Künstlers" ist ein Buch von Julia Cameron, in dem sie einen 12-wöchigen Kurs anleitet. Wichtigste Grundpfeiler: Jeden Morgen drei Seiten schreiben, egal, was es ist, Einkaufslisten oder Gejammer über die wieder nicht gemachte Steuererklärung oder ... Diese tägliche Routine soll einem dabei helfen, die ganzen Ablagerungen aus dem Gehirn zu schwemmen und die "wichtigen" Gedanken darunter frei zu legen. Und in den Schreibfluss zu kommen. Und ich kann sagen es funktioniert. Ich kann mich erinnern, dass ich1998 das erste Mal versucht habe, das Programm umzusetzen, weil meine damalige Liebste so einen Kurs  bei Li Shalima, der Labyrinth-Künstlerin, geschenkt bekommen hatte. Ich habe keine Woche durchgehalten, glaube ich. Das zweite Mal habe ich in 2005 angefangen und es immerhin bis zur Mitte des Buches geschafft und so viel kreative Energie mobilisiert, um meinen ersten Ancient-Goddess-Dreaming Stand mit Göttinnen-Bettwäsche und-Stempeln beim Lesbenfrühlingstreffen in Leipzig zu füllen.
Mit den Morgenseiten habe ich noch lange weiter gemacht. Deshalb ist es mir jetzt glaube ich auch leichter gefallen, wieder einzusteigen. Jetzt dauern die Morgenseiten keine halbe Stunde. Ich kann mich aber auch an Zeiten erinnern, wo ich eine Stunde da dran rumgequält habe.
Ein weiterer Baustein des Programms sind tägliche Spaziergänge. Und dann der wöchentliche Künstlerinnentreff. Dabei darf eine ruhig alleine sein, es geht darum, etwas inspirierendes zu erleben. Ich habe am Samstag beides kombiniert, den Spaziergang und den Künstlertreff und bin einemal um den Park herumgewandert.
Und das habe ich dabei gesehen.:
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Frühling liegt in der Luft
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Wo ist der Schlüssel?
 
 
Ein Jahr lang, jeden Sonntag ein Selbstporträt veröffentlichen und etwas dazu schreiben, 52 mal. DAs ist die Herausforderung von Loran. Sie hat uns diese Aufgabe im goddessguidebookcircle vorgeschlagen, aber ich dachte, dass es schön wäre, meine Bilder auch hier zu zeigen und eine Chronik über meinen Weg zu Regenbogengöttin anzulegen.
Loran gibt immer noch jede Woche eine Frage dazu, manche werde ich hier beantworten, andere nicht, aber ich werde jeden Sonntag ein neues Selbstporträt zeigen. Mal sehen:
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Selbstporträt 03.01.2011
How do you feel about the way you look when your see your own image? - Wie fühlst du dich, wenn du dein Bild betrachtest? war die Frage der ersten Woche.

Eigentlich fühle ich mich mit diesem Foto ganz wohl, denn es zeigt alle meine negativen Seite, wie Doppelkinn, Schnurrbart, unreine Haut, nicht.
Ich finde allerdings, dass ich auf diesem Foto mit der gerunzelten Stirn und dem Blick nach oben aussehe, wie ein Rumpelwicht aus "Ronjas Räubertochter" von Astrid Lindgren. Wiesu tut sie su? Wiesu bluß?
Wieso ist da so viel Schwarz auf dem Foto? So dunkel war es doch gar nicht;-) und nach Regenbogen sieht es auch nicht aus...
Aber ich bin auch gut darin mir Sorgen zu machen und villeicht zeigt sich hier einfach meine "Rumpelwichtseite" ;-)

Hier das Foto von heute:
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Selbstporträt 09.01.2011
Hier wird es schon etwas bunter, wenn auch noch kein Regenbogen in Sicht ist...
Ich fühle mich krank und sehe die Anspannung in meinem gesicht, aber daswinzige Lächeln mag ich.
Die Fragen heute waren sehr tiefgründig:

What truth do you need to speak?
Welche Wahrheit müsstest du eigentlich aussprechen?
Will it split your world in two?  
Wird das deine Welt zerreissen?
If you don't have the courage to say it yet, is there something you need to do instead? 
Wenn du noch nicht den Mut hast, es auszusprechen, gibt es vielleicht etwas, das du tun kannst?
Will you ever want to speak it?  
Wirst du jemals darüber sprechen?

Ummmpf, also, ich entscheide mich mal, hier nichts dazu zu sagen. Falls ich mich umentscheide, lasse ich es Euch wissen.;-)

Wie geht es Dir mit Fotos? Wie siehst du dich?
Magst du dich auf deinen Fotos? Hast du schonmal versucht, Selbstporträts zu machen?
Wenn du magst, schreibe in den comments etwas dazu:-D

Ich wünsche Dir eine strahlende Woche.

PS: Manche Blogeinträge sind jetzt nur auf Englisch, andere nur auf Deutsch. Ich schaffe es leider nicht immer, alles zu übersetzen. Wenn du magst, schau also ruhig auch mal bei "Read me" vorbei.
Is there someone you trust to tell?

 

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    Ich bin Cerise, Göttin des Regenbogenspirits im Werden; langsam entfalte  und entknittere ich meine Regenbogenflügel und füge wo nötig noch etwas Farbe und Glitter hinzu.
    Lies hier über meine Reise zu der Göttin des Regenbogenpirits, die ich wahrhaftig bin. Ich freue mich, wenn du Dich hier für Deine eigene reise inspirieren lässt.

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