Hallo, Ihr himmlischen Heerscharen,

ich hoffe, Ihr hattet eine entspannnte und fröhliche Woche.

Für mich war die vergangene Woche eine von den fürchterlich hektischen. So viele Deadlines waren einzuhalten, soviele Stapel umzugraben und so vielen meetings beizuwohnen. Mal nicht davon gesprochen, dass es in meinem Kästchenjob (hihi, umgangsenglisch: Cubicle Job, heißt so viel wie Büro Job, halt eine Arbeit, wo man in ein kleines Bürokästchen eingequetscht ist) gerade atmosphärisch ziemlich knitert und viel Konkurrenzverhalten geübt wird, seufz!
Das alles türmte sich also immer mehr auf, bis ich Mitte der Woche so wütend war, dass ich "unsere Jungs beim Länderspiel gegen Italien angebrüllt habe "Haut sie, ich will Blut sehen!" %(
Ich kann nur verischern, dass ich normalerweise ein sehr friedliebender Mensch bin, mich hat meine eigene reaktion sehr erschreckt und ich dachte, jetzt muss aber was passieren. Also dachte ich mir, ich bin wohl echt überarbeitet, jetzt muss was passieren, und ich nahm mir einen Tag frei und wollte bis dahin schonmal weniger arbeiten, Überstunden sind ja immer reichlich vorhanden.
Dann merkte ich aber, dass es mir immer noch schwer fällt, ohne schlechtes Gewissen weniger zu arbeiten. Wenn ich müde bin wenn ich "nur" sechs Stunden gearbeitet habe, höre ich diese kleine Stimme in meinem Ohr, die sagt: "Warum bist du müde, du hats doch noch nichtmal richtig angefangen zu arbeiten!". Wenn ich nicht müde bin, nachdem ich 10 Stunden gearbeitet habe, sagt die kleine Stimme: "Warum bist du nicht müde? Du hast wohl nicht richtig gearbeitet!" Aah, grrrr! Die spinnen, die Stimmen!
Einen von diesen inneren Kritikern habe ich während der ersten Woche auf dem "Weg des Künstlers" gemalt:
Picture
Was sagt denn Dein innerer Kritiker/ Deine innere Kritikerin so und wie sieht er/Sie aus? Und- was noch wichtiger ist - was können wir dagegen tun?
Ich habe gelernt (dickes Dankeschön an Julia cameron, die Autorin von "Der Weg des Künstlers") dass wir die Stimme des inneren Kritkers mit positiven Affirmationen ersetzen können, indem wri dir kritischen und vernichtenden Stimmen umwandeln. Und das kam bei mir so raus:

Was immer ich während meiner bezahlten Arbeitszeit tun kann tue ich und das ist genug.
Ich werde dafür bezahlt, meine Arbeit zu tun aber nicht dafür meine Seele zu erschöpfen.
Es ist ok, wenn ich an einem Tag mehr erledigen kann als an einem anderen. ich kann mit dem "Flow" gehen.
Am Ende des Taged nicht total ausgewowert zu sein bedeutet nicht , dass ich nicht ordentlich gearbeitet habe.
Wenn ich am Ende des Tages noch frisch bin habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten gearbeitet.

Wie sieht es denn bei Dir und Deinem Job aus? Wie gehst du mit dem Alltags-Stress um und mit Deiner inneren kritischen Stimme? Wenn du magst, schreibe doch etwas in "Comments" dazu.

Ich wünsche Dir einen sonnigen Tag mit Regenbogenlichtflecken
Cerise

 

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    Ich bin Cerise, Göttin des Regenbogenspirits im Werden; langsam entfalte  und entknittere ich meine Regenbogenflügel und füge wo nötig noch etwas Farbe und Glitter hinzu.
    Lies hier über meine Reise zu der Göttin des Regenbogenpirits, die ich wahrhaftig bin. Ich freue mich, wenn du Dich hier für Deine eigene reise inspirieren lässt.

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